Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)
Bewusst handeln – auch wenn es schwerfällt.
ACT gehört zu den sogenannten „dritten Wellen“ der Verhaltenstherapie.
Ihr Ziel ist nicht, Gedanken oder Gefühle zu verändern,
sondern den Umgang mit ihnen – hin zu mehr psychischer Flexibilität.
Im Zentrum steht die Fähigkeit, schwierige innere Erfahrungen zuzulassen,
statt sie zu vermeiden –
und zugleich im Einklang mit den eigenen Werten zu handeln.
ACT verbindet Akzeptanz mit Engagement:
Wer lernt, innere Widerstände freundlich zu halten,
gewinnt die Freiheit, das Wichtige trotzdem zu tun.
Die sechs Kernprozesse dieser Haltung sind:
Akzeptanz, Defusion, Selbst-als-Kontext, Achtsamkeit, Werte und Commitment.
Sie bilden gemeinsam eine Art Landkarte psychischer Beweglichkeit.
In dieser Rubrik finden Sie interaktive Prompts,
die diese sechs Prozesse erfahrbar machen.
Sie sind keine Therapie, sondern Übungen zur Selbstbeobachtung und inneren Orientierung –
eine Einladung, Schritt für Schritt zu erkunden,
wie sich Freiheit und Verbundenheit auch im Inneren anfühlen können.