Wie bei allen hier aufgeführten Prompts, können Sie diese kopieren und in eine KI ihrer Wahl (z.B. ChatGPT oder LeChat) einfügen.

Spielerische Experimente mit KI

Nicht jede Selbstreflexion muss schwer sein. Manchmal hilft es, mit einem Augenzwinkern auf das eigene Erleben zu schauen: als kleine Szene, Wetterbericht, Märchen oder Chatverlauf.

In diesem Bereich findest du kurze Experimente, die du in 5–10 Minuten mit KI ausprobieren kannst. Die Prompts sind bewusst leicht gehalten: Es geht nicht darum, „perfekte“ Antworten zu bekommen, sondern darum, neue Blickwinkel auf dich selbst zu entdecken – neugierig, spielerisch und ohne Leistungsdruck.

Du kannst die Prompts direkt in eine KI-Anwendung kopieren, an deine Situation anpassen und danach kurz überlegen: Was hat das mit mir zu tun? Was berührt mich? Was überrascht mich?

 

Gefühls-Wetterbericht

Ich möchte meine aktuelle Gefühlslage als Wetterbericht darstellen.

1. Stelle mir bitte 3–5 kurze Fragen zu meiner Stimmung heute (z.B. Energie, Anspannung, Freude, Sorgen).
2. Formuliere anschließend einen fiktiven „Wetterbericht“ für den inneren Zustand einer Person, die sich so fühlt wie ich – gern mit Bildern (Wolken, Sonne, Wind, Druckgebiete).
3. Schreibe zum Schluss 3 Reflexionsfragen, zum Beispiel:
  - „Welches Bild aus dem Wetterbericht passt heute besonders gut?“
  - „Was könnte symbolisch ein kleiner ‚Schirm‘ oder ‚warmes Kleidungsstück‘ für mich sein?“
Starte bitte mit deinen Fragen an mich.

 

Mini-Märchen in 10 Sätzen

Ich möchte ein kurzes Märchen als Spiegel für ein aktuelles Thema.

1. Bitte stelle mir 3–5 Fragen zu meinem aktuellen Thema (z.B. Entscheidung, Konflikt, Wunsch).
2. Schreibe dann ein Märchen in maximal 10 Sätzen über eine Hauptfigur, die etwas Ähnliches erlebt wie ich – mit einem vorsichtig hoffnungsvollen Ende.
3. Formuliere zum Schluss 3 einfache Reflexionsfragen, z.B.:
  - „Wer oder was im Märchen steht symbolisch für mich?“
  - „Welche kleine Handlung der Figur könnte ich mir abschauen?“
Beginne bitte mit deinen Fragen an mich.

 

Mein Tag aus Sicht eines Gegenstands

Ich möchte meinen Alltag spielerisch von außen betrachten.

1. Bitte stelle mir 3–4 Fragen zu meinem typischen Tag (z.B. morgens, Arbeit, Abend).
2. Wähle dann einen Alltagsgegenstand (z.B. Tasse, Rucksack, Kopfhörer) und erzähle in 400–600 Wörtern meinen Tag aus der Perspektive dieses Gegenstands.
3. Lass den Gegenstand freundlich und leicht humorvoll kommentieren, was er „bei mir beobachtet“.
4. Gib mir zum Schluss 3 Reflexionsfragen, z.B.:
  - „Was sieht der Gegenstand, das ich selbst oft übersehe?“
  - „Was berührt mich an dieser Außenperspektive?“
Starte bitte mit ein paar Fragen zu meinem Alltag.

 

Chat mit meinem Zukunfts-Ich

Ich möchte einen spielerischen Chat mit meinem Zukunfts-Ich führen.

1. Stelle mir bitte 4–6 Fragen dazu, wie ich mir mein Leben in 2–3 Jahren ungefähr vorstelle (nicht perfekt, nur grob).
2. Erstelle dann einen fiktiven Chatverlauf zwischen:
  - „Ich_jetzt“ und
  - „Ich_in_3_Jahren“.
3. Lass das Zukunfts-Ich freundlich, realistisch und leicht humorvoll antworten – ohne große Lebensweisheiten, eher alltagsnah.
4. Formuliere zum Schluss 3 Reflexionsfragen, z.B.:
  - „Welcher Satz des Zukunfts-Ichs fühlt sich besonders tröstlich oder klärend an?“
  - „Welchen kleinen Tipp könnte ich schon in den nächsten Tagen ausprobieren?“
Beginne bitte mit deinen Fragen an mich.

 

Comic-Version eines Problems

Ich möchte ein aktuelles Problem als eine Art „innere Comic-Szene“ betrachten.

1. Stelle mir 3–5 Fragen zu dem Problem (ohne dass du eine Lösung finden musst).
2. Beschreibe danach in Textform eine kurze Comic-Szene (max. 400–600 Wörter) mit:
  - einer Hauptfigur, die mein Problem erlebt,
  - 2–3 Panels/Szenen,
  - kleinen, knappen „Sprechblasen“ (z.B. in Anführungszeichen).
3. Halte die Szene leicht, aber respektvoll – kein Spott, eher ein augenzwinkernder Blick von außen.
4. Formuliere zum Schluss 3 Reflexionsfragen, z.B.:
  - „In welchem Panel erkenne ich mich am stärksten wieder?“
  - „Welche Sprechblase würde ich gerne austauschen?“
Starte bitte mit deinen Fragen an mich.

 

Innere Playlist – meine Stimmung als Songtitel

Ich möchte meine aktuelle Stimmung spielerisch über „Songtitel“ reflektieren.

1. Stelle mir 3–4 Fragen zu meiner aktuellen Lebenssituation und Stimmung.
2. Erfinde dann eine kleine „innere Playlist“ mit 5 fiktiven Songtiteln, die meine aktuelle Lage widerspiegeln (z.B. „Zu viele Tabs offen“, „Kurz vor der Welle“, „Leise Zuversicht“).
3. Ergänze zu jedem Songtitel 2–3 Sätze, was er über mich aussagt.
4. Stelle mir zum Abschluss 3 Reflexionsfragen, z.B.:
  - „Welcher Songtitel beschreibt mich heute am besten?“
  - „Welcher Songtitel würde ich mir für die nächsten Wochen wünschen?“
Bitte beginne mit deinen Fragen an mich.

 

Eine kleine „Innere Held:innenreise“

Ich möchte meine aktuelle Herausforderung als kleine Held:innenreise sehen.

1. Stelle mir 4–6 Fragen zu meiner aktuellen Herausforderung (z.B. Beruf, Beziehung, Gesundheit, Veränderung).
2. Schreibe danach eine kurze „Held:innenreise“ (ca. 500–700 Wörter) mit:
  - einem Alltagsmenschen als Hauptfigur,
  - einem „Ruf“ zur Veränderung,
  - einem inneren oder äußeren „Verbündeten“,
  - und einem ersten kleinen Schritt, den die Figur geht.
3. Die Geschichte soll eher leise, realistisch und warmherzig sein, kein heroisches Epos.
4. Formuliere zum Schluss 3 Reflexionsfragen, z.B.:
  - „Wer oder was könnte in meinem echten Leben ein Verbündeter sein?“
  - „Was wäre mein realistisch kleiner erster Schritt?“
Starte bitte mit deinen Fragen zu meiner Situation.

 

 

 

 

 


 

 


 

 

 

 


 

 


 

 


 

 

 

 

© 2025 Dipl.-Psych. Dr. Oliver Kirchhof · Köln

Texte teilweise KI-unterstützt · Redaktion und inhaltliche Verantwortung: Dr. Oliver Kirchhof
Dieses Projekt dient der psychologischen Bildung und Reflexion.
Es ersetzt keine Psychotherapie.

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