Wie bei allen hier aufgeführten Prompts, können Sie diese kopieren und in eine KI ihrer Wahl (z.B. ChatGPT oder LeChat) einfügen.
Dialoge mit inneren Anteilen
Kurzbeschreibung:
Hier geht es um innere Kinder, Kritiker:innen, Antreiber, beschützende Anteile etc., die als Figuren in Dialogen auftreten.
Viele Menschen erleben innere Stimmen – etwa einen strengen Kritiker, eine ängstliche Seite oder eine mutige, neugierige Stimme.
KI kann dir helfen, diese inneren Anteile als Figuren auftreten zu lassen: in kleinen Dialogen, Szenen oder Briefen.
Indem du Prompts formulierst wie „Lass meinen inneren Kritiker und meine fürsorgliche Seite miteinander sprechen“, entsteht ein kreativer Raum, in dem du deine inneren Dynamiken von außen betrachten kannst.
Prompts zum Kopieren:
Innerer Kritiker vs. Unterstützende Stimme
Ich möchte einen Dialog zwischen meinem inneren Kritiker und einer unterstützenden, wohlwollenden Stimme in mir.
1. Stelle mir bitte zuerst 5 kurze Fragen:
- zu typischen Sätzen meines inneren Kritikers,
- zu Situationen, in denen er besonders laut wird,
- und dazu, wie eine freundliche, unterstützende Stimme idealerweise klingen würde.
2. Schreibe danach einen Dialog (ca. 600–800 Wörter) zwischen:
- „Innerer Kritiker“ und
- „Unterstützende Stimme“.
3. Lass beide Stimmen klar unterscheidbar sprechen.
- Der Kritiker soll typische Vorwürfe, Zweifel oder Abwertungen äußern.
- Die unterstützende Stimme antwortet ruhig, klar, respektvoll und realistisch, nicht kitschig.
4. Lass den Dialog in einer kleinen Bewegung enden:
- Der Kritiker ist vielleicht nicht verschwunden, aber etwas weniger laut.
- Die unterstützende Stimme ist klarer und greifbarer geworden.
5. Formuliere zum Schluss bitte 5 Reflexionsfragen für mich, z.B.:
- „Welche Sätze des Kritikers kenne ich von mir selbst?“
- „Welche Sätze der unterstützenden Stimme möchte ich mir öfter sagen?“
Starte bitte mit deinen 5 Fragen an mich.
Inneres Kind und erwachsene Gegenwartsstimme
Ich möchte einen Dialog zwischen meinem „inneren Kind“ und meiner erwachsenen Gegenwarts-Stimme führen.
1. Stelle mir zuerst 5–7 Fragen:
- Wie sich mein inneres Kind typischerweise fühlt (z.B. unsicher, neugierig, traurig, verspielt),
- in welchen Situationen es sich besonders meldet,
- und wie ich mir eine gute, erwachsene Begleitung vorstelle.
2. Schreibe dann einen Dialog (ca. 600–900 Wörter) zwischen:
- „Inneres Kind“ und
- „Erwachsene Ich-Stimme“.
3. Das innere Kind soll in einfachen, ehrlichen Sätzen sprechen (Gefühle, Wünsche, Ängste).
Die erwachsene Stimme soll:
- ernst nehmen, was das Kind sagt,
- nicht belehren,
- Halt, Struktur und Trost anbieten.
4. Lass im Verlauf sichtbar werden, dass die erwachsene Stimme Verantwortung übernimmt und dem inneren Kind Sicherheit gibt.
5. Formuliere anschließend 5 Reflexionsfragen, z.B.:
- „Was hat das innere Kind im Dialog am meisten gebraucht?“
- „Wie kann ich im Alltag freundlicher mit diesem Teil umgehen?“
Überforderter vs. strukturgebender Anteil
Ich möchte einen inneren Dialog zwischen einem überforderten Anteil und einem strukturgebenden, ordnenden Anteil in mir.
1. Stelle mir bitte 5–6 Fragen:
- In welchen Situationen fühle ich mich überfordert?
- Welche typischen Gedanken/ Sätze tauchen dann auf?
- In welchen Momenten gelingt es mir, Struktur zu finden?
- Was hilft mir konkret, wieder Überblick zu bekommen?
2. Schreibe dann einen Dialog (ca. 600–800 Wörter) zwischen:
- „Überforderter Anteil“ und
- „Struktur-Anteil“.
3. Der überforderte Anteil darf chaotisch, emotional und durcheinander sprechen.
Der Struktur-Anteil soll:
- ruhig, klar und nicht herablassend sein,
- kleine Schritte vorschlagen,
- Prioritäten sortieren.
4. Lass den Dialog mit einem konkreten, kleinen nächsten Schritt enden, auf den sich beide Anteile einigen können.
5. Formuliere zum Schluss 5 Reflexionsfragen, z.B.:
- „Welchen Satz des Struktur-Anteils kann ich mir merken?“
- „Was wäre ein kleiner, realistischer erster Schritt in meiner aktuellen Situation?“
Starte mit deinen Fragen an mich.
Starte bitte mit deinen Fragen an mich.
Anpassungsbereiter vs. Autonomer Anteil
Ich möchte einen Dialog zwischen einem sehr angepassten Anteil in mir und einem autonomen, eigenständigen Anteil führen.
1. Stelle mir 5–7 Fragen:
- In welchen Situationen passe ich mich stark an?
- Wovor habe ich Angst, wenn ich mich nicht anpasse?
- Wie äußert sich mein Wunsch nach Autonomie?
- Wo habe ich schon mal gut für mich selbst eingestanden?
2. Schreibe dann einen Dialog (600–800 Wörter) zwischen:
- „Anpassungsanteil“ und
- „Autonomie-Anteil“.
3. Der Anpassungsanteil soll deutlich machen:
- wovor er mich schützen möchte (z.B. Ablehnung, Konflikte),
- welche Strategien er seit Jahren nutzt.
Der Autonomie-Anteil soll ausdrücken:
- was ihm wichtig ist (Werte, Selbstrespekt, Freiheit),
- welche Risiken er trotzdem bereit wäre einzugehen.
4. Lass die beiden Anteile nicht „gewinnen“ oder „verlieren“, sondern einander ein Stück besser verstehen.
5. Formuliere zum Schluss 5 Reflexionsfragen, z.B.:
- „In welchen Situationen möchte ich dem Autonomie-Anteil etwas mehr Raum geben?“
- „Wo ist der Anpassungsanteil weiterhin sinnvoll und hilfreich?“
Bitte beginne mit den Fragen an mich.
Beschützender Anteil vs. Teil, der Veränderung will
Ich möchte einen Dialog zwischen einem sehr vorsichtigen, beschützenden Anteil und einem Teil, der sich nach Veränderung sehnt.
1. Stelle mir bitte 5–7 Fragen:
- Welche Risiken fürchtet der vorsichtige Anteil?
- Welche schlechten Erfahrungen möchte er verhindern?
- Wonach sehnt sich der Teil, der Veränderung will?
- In welchen Lebensbereichen wünsche ich mir Bewegung?
2. Schreibe dann einen Dialog (600–900 Wörter) zwischen:
- „Beschützender Anteil“ und
- „Veränderungs-Anteil“.
3. Der beschützende Anteil soll ernst genommen werden:
- Er darf Sorgen und Horrorszenarien aussprechen,
- ohne lächerlich gemacht zu werden.
Der Veränderungs-Anteil soll:
- verständlich machen, warum Stillstand auch ein Risiko ist,
- auf Werte, Lebendigkeit und Entwicklung verweisen.
4. Führe die beiden in eine Haltung, in der sie einen gemeinsamen Weg suchen (z.B. Veränderung in kleinen, abgesicherten Schritten).
5. Formuliere am Ende 5 Reflexionsfragen, z.B.:
- „Wo kann ich Veränderung so gestalten, dass der beschützende Anteil sich nicht übergangen fühlt?“
- „Welcher kleine Veränderungsschritt wäre für beide Anteile akzeptabel?“
Starte bitte mit den Fragen an mich.
Erschöpfter Anteil und Fürsorgliche Stimme
Ich möchte einen Dialog zwischen einem sehr erschöpften Anteil in mir und einer fürsorglichen, achtsamen Stimme führen.
1. Stelle mir 4–6 Fragen:
- Wie sich meine Erschöpfung konkret zeigt (körperlich, emotional, gedanklich),
- wodurch sie sich verstärkt,
- welche Formen von Fürsorge ich mir eigentlich wünschen würde.
2. Schreibe dann einen Dialog (600–800 Wörter) zwischen:
- „Erschöpfter Anteil“ und
- „Fürsorgliche Stimme“.
3. Lass den erschöpften Anteil sehr ehrlich sein, auch mit Gedanken wie „Ich kann nicht mehr“.
Die fürsorgliche Stimme soll:
- validieren und ernst nehmen,
- entlasten statt antreiben,
- kleine, konkrete Wege der Selbstfürsorge anbieten.
4. Lass den Dialog damit enden, dass zumindest ein oder zwei sehr kleine, konkrete Entlastungsschritte sichtbar werden.
5. Formuliere zum Abschluss 5 Reflexionsfragen, z.B.:
- „Wo überhöre ich Signale meiner Erschöpfung im Alltag?“
- „Welche kleine Geste der Fürsorge kann ich heute noch umsetzen?“
Bitte beginne mit den Fragen an mich.
Innere Beobachter*in moderiert ein inneres Streitgespräch
Ich möchte einen inneren Dialog, in dem eine beobachtende, sortierende Instanz ein Streitgespräch zwischen zwei Anteilen moderiert.
1. Stelle mir 5–7 Fragen:
- Welche zwei inneren Anteile gerade im Konflikt sind (z.B. Perfektionist vs. Genießer, Pflichtbewusstsein vs. Bedürfnis nach Ruhe),
- wie sie sich jeweils äußern,
- und wie sich dieser innere Streit auf mein Leben auswirkt.
2. Schreibe dann einen dreistimmigen Dialog (ca. 800–1000 Wörter) zwischen:
- Anteil A,
- Anteil B und
- „Innere Beobachter*in“ (moderierende, sortierende Stimme).
3. Die Beobachter*in soll:
- beide Seiten ernst nehmen,
- Emotionen benennen,
- immer wieder zusammenfassen, was wichtig ist,
- nach möglichen Kompromissen und gemeinsamen Zielen fragen.
4. Lass den Dialog mit einer Art „Zwischenbilanz“ enden:
- Welche Bedürfnisse sind sichtbar geworden?
- Was könnte ein erster kleiner Schritt Richtung Balance sein?
5. Formuliere anschließend 5 Reflexionsfragen, z.B.:
- „Mit welchem Anteil identifiziere ich mich am stärksten?“
- „Was könnte die innere Beobachter*in mir im Alltag häufiger sagen?“
Starte bitte mit deinen Fragen an mich.